Geschichte der Bibel

Die Bibel ist das weitverbreitetste und meistgelesene Buch der Welt. Sie ist nicht nur ein einziges Buch, sondern eine Sammlung vieler Bücher. Daher auch ihr Name; Bibel ist vom griechischen Wort „biblia“ für Bücher abgeleitet.
Von rund 40 Schreibern wurden Erzählungen aufgeschrieben, die schon seit Generationen mündlich weitergegeben wurden. Aus diesen vielen einzelnen Schriftrollen entstand das Alte Testament.
Als die ersten Christen umherreisten und die Botschaft Jesu verkündeten, wurden auch Briefe an Gemeinden verfasst und die Evangelien aufgeschrieben.
Aus diesen Dokumenten entwickelte sich das Neue Testament.
Das Alte Testament wurde in Hebräisch, das Neue Testament in Griechisch verfasst.
Die erste lateinische Übersetzung fertigte Hieronymus um 400 n. Chr. an. Diese Übersetzung ist auch als „Vulgata“ bekannt.
Durch die Erfindung des Buchdruckes mit beweglichen Lettern begann die Verbreitung der Bibel. Gutenberg druckte als erstes Buch eine lateinische Bibel.
Nachdem Martin Luther die Bibel ins Deutsche übersetzt hatte, konnte sie nun vielen Menschen bekannt gemacht werden.
Mittlerweile gehört die Bibel zu den am häufigsten übersetzten Büchern der Welt.